Das Gerücht des Ökosünders: E-Mobil

Das Neues auch Angst macht, ist nichts Neues. So hört man immer wieder aus denselben Kreisen, dass Elektroautos wegen ihrer Batterie noch viel umweltbelastender seien als Autos mit Verbrennungsmotor.

Alles nur lauwarme Luft – oder doch nicht? Zumindest in Ländern wie der Schweiz oder Österreich fahren E-Autos viel klimafreundlicher als Benziner und Diesler – auch wenn man die Herstellung der Batterie mit einrechnet.

Umweltwissenschaftler des Paul Scherrer Instituts haben dies in einem Life Cycle Assessment untersucht. Damit wurden sämtliche Umweltauswirkungen berücksichtigt, die bei der Produktion, dem Betrieb und der Entsorgung jedes Bauteils eines Autos anfallen. Inklusive der Umweltschäden durch den Treibstoff bei Benzinern und Dieslern sowie durch die Batterie und die Stromproduktion bei Elektroautos. Diese Umweltschäden haben die Forschenden für typische Mittelklassewagen wie einen VW Golf detailliert berechnet und miteinander verglichen.

Die Rohstoffe, für die Batterien, Lithium und Kobald werden hauptsächlich in Chile und Kongo von internationalen Rohstoffkonzernen abgebaut, welche den internationalen Standards entsprechen. Ein Fünftel aber wird in illegalen, selbst gebauten Minen abgebaut. In diesen Kleinminen sind die Bedingungen oft kritisch und belastet neben Mensch auch Umwelt.

In der Schweiz sind die „Umweltschäden“, welche die Herstellung einer Batterie verursacht, bereits nach 50‘000 km kompensiert. Dies hängt massgeblich von der Stromherkunft ab. Unser Strommix ist aufgrund des hohen Wasserkraftanteils sehr sauber.

In Ländern wie Deutschland etwa, fällt die Ökobilanz der Stromer aber nur ungefähr gleich aus wie bei den Verbrennern, da dort u.a. nach wie vor auf Kohlekraft gesetzt wird. Je mehr diese Länder auf fossile Stromproduktion verzichten, umso ökologischer wird das Elektromobil.

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