Fragen und Antworten

Photovoltaik

Photovoltaik  ist die direkte Umwandlung der Energie des Sonnenlichts in Strom durch Module/Solarzellen.

Eine Solarthermie Anlage nutzt Sonnenenergie um Warmwasser zu erhitzen. Eine Photovoltaikanlage hingegen produziert durch Sonnenenergie elektrischen Strom.

Die Module nutzen nicht nur das direkte Sonnenlicht, sondern auch die Helligkeit bei bedecktem Himmel. Je heller es ist, desto mehr Leistung bringen die Module.

Eigentlich überall wo genügend Helligkeit / Licht einfällt. Optimal ist es, wenn die Anlage gegen Süden ausgerichtet ist. Eine Abweichung nach Südwest/Südost verringert den Energieertrag nur geringfügig. Die optimale Neigung der Anlage ist ca. 30°. Auch hier ist ein Verlust des Ertrags nur gering, wenn die Anlage zwischen 25 und 60° Neigung hat. Störender ist eher die Verschattung durch Bäume / Häuser usw. Dies sollte vermieden werden.

kWp = Kilowatt-Peak (englisch: Peak = Spitze) ist die Einheit für die Spitzenleistung  (Nennleistung) eines Photovoltaik -Moduls unter Standardtestbedingungen (Umgebungstemperatur 25°C, Einstrahlung 1000 Watt/m2).

Er wandelt die von der Anlage kommende Gleichspannung in Wechselspannung um und synchronisiert die Frequenz mit der des öffentlichen Stromnetzes. Integriert ist eine Überwachungseinrichtung zur Trennung vom Netz bei Störungen. Daten können von der Anlage überwacht und ausgewertet werden.

Die Modulhersteller geben Garantien zwischen 20 und 25 Jahren. Die durchschnittliche Lebensdauer liegt bei 30-40 Jahren.

Aufgrund der langen Lebensdauer der Module steht dieses Thema noch nicht im Vordergrund. Doch die Branche ist vorbereitet: Fast alle wichtigen Anbieter haben sich im Verband PV-Cycle zusammengeschlossen, um ein freiwilliges Rücknahme- und Recyclingkonzept zu erarbeiten

Normalerweise nicht, die für den Betrieb notwendige Reinigung erledigt hierzulande der Niederschlag.

Sie werden unabhängig sowie umweltfreundlich. Dazu kommen die Verdienstmöglichkeiten und ein ökologisches Image.

Eine Verschattungen kann die Leistung des Panels wesentlich beeinflussen. Durch kluge Anordnung und Verschaltung der Module können die Verluste aber minimiert werden. Teilverschattete Dächer sind kein Hindernis für die Installation von Photovoltaik.

Am besten gereinigt wird das Panel wenn’s regnet. Da die Panelen schräg aufgestellt sind, läuft das Wasser mit dem Blütenstaub ab (Selbstreinigungseffekt).
Möchten Sie die Anlage manuell reinigen, verwenden Sie entmaterialisiertes und kalkfreies Wasser. Grösste Vorsicht ist geboten, damit die Module nicht zerkratzen. Ebenso dürfen die Module keinesfalls mit einem Hochdruckreiniger „abgespritzt“ werden. Wir empfehlen, die Reinigung vom Profi durchführen zu lassen.

Aufgrund der glatten Oberfläche rutscht der Schnee schnell von den Modulen ab. Die grösste Gefahr im Winter geht von der Schneelawine aus, die durch das Abrutschen entstehen kann. Ein durchdachtes Schneefangsystem ist in diesem Fall Pflicht.
Auf den Jahresertrag haben die (wenigen) Tage mit schneebedeckten Modulen nur einen minimalen Einfluss. So lohnt es sich nicht, die Module zu beheizen, damit der Schnee schneller schmilzt. Die dafür einzusetzende Energiemenge ist um ein Vielfaches höher als der herausgeholte Mehrertrag.
Ebenso ist die Gefahr gross, die Oberfläche der Module zu zerkratzen, wenn versucht wird, den Schnee mit Besen o.Ä. von den Modulen zu wischen.
Anlagen in Höhenlagen über 900 Metern und/oder exponierten Schneelagen müssen gesondert ausgelegt werden.

Die Photovoltaikanlage wird bei der kantonalen Gebäudeversicherung angemeldet. Dadurch ist sie, gleich wie das darunterliegende Gebäude, gegen Elementarschäden mitversichert.

Alle Antworten rund um Ihre Fragen zum Thema Einmalvergütung EIV finden Sie im Magazin Energie-Blitz.

Alle Antworten rund um Ihre Fragen zum Thema KEV-Photovoltaik-Tarife 2014 finden Sie im Magazin Energie-Blitz.

Stromspeicher

Der Stromspeicher lagert überschüssig anfallenden Strom von der Photovoltaikanlage in seinem Batteriesystem ein. Der Stromspeicher liefert Strom, sobald im Haus mehr verbraucht als produziert wird.

Mit einem richtig dimensionierten Stromspeicher werden 70-90% des Jahresbedarfs selbst verbraucht. Der Haushalt wird praktisch unabhängig vom Elektrizitätswerk (autark).

Sollte der Strompreis für die nächsten 20 Jahre gleich hoch bleiben, rentiert ein Stromspeicher zurzeit nicht. Wichtiger ist der Aspekt, etwas zur Energiewende beigetragen zu haben. Erhöht sich der Strompreis in Zukunft jährlich um 2Prozent, ist der Stromspeicher auch finanziell eine interessante Investition.

Der Stromkreis Ihrer Installation wird ohne Verzögerung durch den Speicher versorgt.

Elektromaterial

Diese Frage wird im Magazin Energie-Blitz, Ausgabe 2 beantwortet. Zum Energie-Blitz.

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Diese Frage wird in der Checkliste “Verlegearten und Querschnitte Kabel“ beantwortet. Zu den Checklisten Elektroinstallation und Elektromaterial.

Es ist vorgeschrieben, dass in Neu- und Umbauten alle Stromkreise bis 32 Ampere mit FI-Schutzschaltern geschützt werden. Wenn Sie feststellen, dass Ihre elektrische Installation den heutigen Schutzanforderungen nicht genügt, ist eine Nachrüstung dringend empfohlen.

L1 Braun L2 Schwarz L3 Grau N Hellblau PE Gelb-Grün.

Erste Kennziffer der IP-Codes

1. Kennziffer Bedeutung:
Schutz gegen Fremdkörper Schutz gegen Berührung
0 kein Schutz kein Schutz
1 Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 50 mm Geschützt gegen den Zugang mit dem Handrücken
2 Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 12,5 mm Geschützt gegen den Zugang mit einem Finger
3 Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 2,5 mm Geschützt gegen den Zugang mit einem Werkzeug
4 Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 1,0 mm Geschützt gegen den Zugang mit einem Draht
5 Geschützt gegen Staub in schädigender Menge vollständiger Schutz gegen Berührung
6 Staubdicht vollständiger Schutz gegen Berührung

Zweite Kennziffer der IP-Codes

2. Kennziffer Bedeutung: Schutz gegen Wasser
0 kein Schutz
1 Schutz gegen Tropfwasser
2 Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist
3 Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
4 Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
5 Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
6 Schutz gegen starkes Strahlwasser
7 Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
8 Schutz gegen dauerndes Untertauchen
9 Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung, spezifisch für Straßenfahrzeuge

Beispiel: IP 54:

1. Ziffer 5 = Schutz gegen Staubablagerungen

2. Ziffer 4 = Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen

P= U x I (Volt x Ampere) = Watt

TT-Kabel / Isolation und Mantel aus Thermoplast (halogenfrei), mit steifen Cu-Leitern.