Referenz-Objekt 002

4 Photovoltaik-Anlagen mit Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

In Liegenschaften mit  mehreren Parteien ist  ein Zusammenschluss  der  Endverbraucher sinnvoll. Der  produzierte Strom einer  Photovoltaikanlage wird durch den Einsatz neuer Stromzähler von allen eingebundenen Wohnungen und/oder gewerblichen Betrieben einzeln gemessen und abgerechnet. Die Bearbeitung läuft nun über den Vermieter oder die Verwaltung, ganz einfach via Nebenkostenabrechnung.

Die Eigenverbrauchsquote wird durch eine solche Installation wesentlich gesteigert und es wird nur noch wenig Strom ins Netz der Energieversorger eingespeist. So profitieren die einzelnen Parteien von günstigen Strompreisen, bei einer höheren Rentabilität der Anlage.

Diese Überlegungen machten sich auch die Eigentümer einer Überbauung im bernischen Rubigen. Das Projekt beinhaltet:

  • 4 Photovoltaikanlagen
    • 2 Anlagen für jeweils 5 Wohnungen
    • 1 Anlage für 7 Wohnungen
    • 1 Anlage für 8 Wohnungen).
  • Zusammenschluss der  Endverbraucher
    • 3 Zusammenschlüsse jeweils innerhalb eines Mehrfamilienhauses
    • 1 Zusammenschluss über 2 Mehrfamilienhäuser
  • HIER gelangen Sie zu weiteren Projekte-Details.

 

 

Im Februar 2018 durften wir eine Offerte unterbreiten. Das Gesamtkonzept unseres Projektvorschlages überzeugte und die Bauherrschaft erteilte uns am 20. März 2018 den Auftrag.

Die Anlagen sind bereits seit 15. Juni 2018 in Betrieb und die einzelnen Parteien sind mit der Leistung und der Funktionalität sehr zufrieden.

HIER einige Impressionen des beschriebenen Projektes.

Möchten auch Sie wissen, was auf Ihrem Dach möglich ist? Dann fordern Sie jetzt unsere kostenlose Solar-Energie-Beratung an.

 

ZEV – Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

Mehrere Parteien schliessen sich zu einer Gemeinschaft zusammen mit dem Ziel, einen mög-lichst hohen Anteil des selbst produzierten Solarstroms vor Ort zu verbrauchen (Eigenverbrauch).

Zusammenschliessen dürfen sich alle Mieter/Pächter oder Grundeigentümer, die am Ort der Produktion Energie verbrauchen (Endverbraucher). Ebenfalls zusammenschliessen dürfen sich aneinandergrenzende Parzellen.

Die Photovoltaikanlage muss mindestens 10% der verbrauchten Gesamtenergie liefern. Auch Photovoltaikanlagen an ZEV-Produktionsorten dürfen zur Einmalvergütung gemeldet werden.

Die Kosten zur Errichtung einer ZEV müssen von den Grundeigentümern getragen werden (z.B. Erweiterung Hauptverteilung). Die Energie darf pro ZEV-Teilnehmer abgerechnet und maximal zum Tarif des lokalen Elektrizitätswerkes an die ZEV-Teilnehmer verkauft werden (z.B. 25 Rp/kWh im Hochtarif).

Der Netzbetreiber reduziert die Messeinrichtung auf einen Messpunkt (Zähler), den er mit dem für die ZEV Verantwortlichen abrechnet. Die dahinterliegenden Messpunkte (diejenigen der ZEV-Teilnehmer) und deren Abrechnung ist Sache der ZEV. Die Kosten für den Betrieb der privaten Messstellen dürfen ebenfalls weiterverrechnet werden (Nebenkosten).