Sicherheitsaspekte

Um herauszufinden, ob ein Speichersystem sicher ist und dem Stand der Technik entspricht, hat das Karlsruher Institut für Technologie die „Kurz-Checkliste für Li-Ion-Heimspeicher“ publiziert. Je höher die Punktzahl, desto sicherer das System. Es empfiehlt sich daher dringend, vor dem Kauf eines Stromspeichers die KIT-Checkliste zu verlangen.

KIT ist die Abkürzung für das Karlsruher Institut für Technologie. Das KIT forscht unter anderem im Bereich Energiesysteme und erneuerbare Energien. Dazu gehören auch Untersuchungen an Batteriesystemen und Stromspeichern.

Sichere Speicher erreichen auf der KIT-Liste mindestens 110 Punkte. Speicher, die weniger als 110 Punkte erreichen, sollten mit Vorsicht behandelt werden.

Für den reibungslosen Betrieb des Speichers spielt der Aufstellort eine entscheidende Rolle. Ein ungeeigneter Standort für Li-Ionen-Speicher ist z.B. der Estrich, weil es in der Regel zu warm wird. Vor allem dann, wenn die Sonne scheint und der Speicher arbeitet, kann er überhitzen. Auch nicht gut für den Speicher sind zu kalten Aufstellorte, Lithium-Systeme vertragen den Frost nicht. Für Li-Ionen Speicher ideal sind (Keller)temperaturen um die 18 Grad Celsius.

Das UN 38.3-Handbuch beschreibt Tests, die durchgeführt werden, um den Transport von Li-Ionen Speichern möglichst sicher zu machen. Dabei gibt es zwei Prüflevel. Einmal auf dem Level einer einzelnen Li-Ionen-Zelle, einmal auf dem Level einer Li-Ionen-Batterie (zusammengeschaltete Zellen). Es reicht nicht aus, wenn eine Zelle das UN 38.3-Zertifikat hat. Vielmehr muss die gesamte Batterie das Zertifikat besitzen. Zum Original-Manual.